Die Inflationsfalle
Gleichbleibende Mieten bei steigenden Preisen bedeuten einen schleichenden Kaufkraftverlust. Bei beispielsweise 2,5 % jährlicher Inflation verlierst du nach 10 Jahren ohne Anpassung rund ein Fünftel deiner realen Einnahmen.

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Angenommene Mieterhöhung
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Auch wenn du ein gutes Verhältnis zu deinen Mietern schätzt und fair bleiben möchtest – ein dauerhafter Verzicht wird schnell zur finanziellen Falle.
Gleichbleibende Mieten bei steigenden Preisen bedeuten einen schleichenden Kaufkraftverlust. Bei beispielsweise 2,5 % jährlicher Inflation verlierst du nach 10 Jahren ohne Anpassung rund ein Fünftel deiner realen Einnahmen.
Handwerker- und Materialkosten sind rasant gestiegen. Wenn das Dach oder die Heizung saniert werden muss, helfen Altmieten von vor fünf Jahren nicht mehr weiter.
Wer jahrelang gar nicht anpasst, muss irgendwann deutlich erhöhen. Kleine, transparente und vorhersehbare Anpassungen im gesetzlichen Rahmen belasten das Mietverhältnis deutlich weniger.
Gesetzliche Anforderungen (wie das Gebäudeenergiegesetz) können hohe Rücklagen erfordern. Ohne solide laufende Einnahmen fehlen dir die Mittel für anstehende Pflichtmaßnahmen.
Ein angemessener Mietzins hilft dir, die Immobilie modern und in gutem Zustand zu halten – das schützt am Ende auch den Mieter.
Ab 66 % der ortsüblichen Miete ist grundsätzlich der volle Werbungskostenabzug möglich. Zwischen 50 % und 66 % ist eine Überschussprognose erforderlich; unter 50 % wird der Abzug anteilig gekürzt. Zu günstig zu vermieten kann dich zusätzlich Steuern kosten.
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